Ratgeber Fenster und Türen
Aufträge als Fensterbauer gewinnen
Fenster sind ein Beratungsgeschäft mit langem Vorlauf. Zwischen erster Überlegung und Auftrag liegen oft Monate, in denen der Kunde Förderungen prüft, Angebote sammelt und sich von drei Anbietern aufmessen lässt. Wer erst am Ende dieser Kette auftaucht, verhandelt nur noch über den Preis.
Die Wege im Überblick
- Sanierung im Bestand. Der größte Markt, stark förderabhängig
- Bauträger und Neubau. Volumen, aber knappe Kalkulation
- Eigene Website und Google. Der Weg zum Kunden vor dem Vergleich
- Google Ads. Hohe Klickpreise wegen bundesweiter Anbieter
- Portale. Angebotssammlung, harter Preisvergleich
- Architekten und Energieberater. Empfehlung bei Sanierungskonzepten
Der Kunde entscheidet lange vor dem Auftrag
Ein Fenstertausch ist keine spontane Anschaffung. Der Kunde liest über U-Werte, Fördersätze und Einbruchschutz, oft über Wochen. Wer in dieser Phase sichtbar ist und die Fragen beantwortet, ist am Ende der Anbieter, dem vertraut wird, und nicht der dritte im Vergleich.
Genau deshalb ist Sichtbarkeit in diesem Gewerk mehr wert als in Gewerken mit spontaner Nachfrage.
Förderung ist Ihr stärkstes Argument und Ihr größter Pflegeaufwand
Wer Kunden bei der Förderung führt, gewinnt Aufträge, die sonst nicht zustande kämen. Das setzt aber voraus, dass Ihre Angaben aktuell sind, und Förderbedingungen ändern sich regelmäßig. Eine veraltete Zahl auf Ihrer Seite kostet Sie das Vertrauen genau in dem Moment, in dem es zählt.
Die eigene Website: viel Inhalt, laufend nachzuführen
Eine Fensterseite braucht mehr als eine Leistungsliste: Materialvergleich, U-Werte, Einbruchschutz, Schallschutz, Fördermöglichkeiten, Ablauf des Einbaus. Das ist viel Text, und ein Teil davon veraltet.
Die Kosten: Eine Agenturseite üblicherweise 2.000 bis 8.000 Euro einmalig, Domain, Hosting und Wartung üblicherweise 30 bis 90 Euro im Monat. Für laufende Sichtbarkeit rufen Agenturen üblicherweise 500 bis 2.000 Euro monatlich auf.
Der Pflegeaufwand liegt hier eher über dem üblichen Rahmen von zwei bis vier Stunden im Monat, weil Inhalte nicht nur ergänzt, sondern inhaltlich korrigiert werden müssen. Dazu der Vorlauf von üblicherweise sechs bis zwölf Monaten.
Diesen Block übernehmen wir. Wir bauen und betreiben die Seite für Ihre Leistung in Ihrer Region und tragen Aufbau, Technik und laufende Arbeit. Sie zahlen erst, wenn eine Anfrage bei Ihnen ankommt.
Bezahlte Kanäle: Google Ads
Im Fensterbau bieten bundesweite Anbieter und Vergleichsportale mit, entsprechend hoch sind die Preise. Üblich sind drei bis acht Euro pro Klick.
Bei fünf Euro und drei Prozent Anfragequote kostet eine Anfrage rund 170 Euro, und weil der Kunde parallel zwei weitere Angebote einholt, gewinnen Sie vielleicht jede dritte. Damit liegen die Akquisekosten je Auftrag im mittleren dreistelligen Bereich, bevor das erste Fenster ausgemessen ist.
Und es sind Fixkosten, die auch dann laufen, wenn die Förderkulisse gerade ungünstig ist und niemand kauft.
Bei uns entstehen Kosten nur, wenn eine Anfrage tatsächlich ankommt.
Portale und Vermittler
Vergleichsportale sind in diesem Gewerk stark, weil sich Fenster scheinbar über Maße und U-Wert vergleichen lassen. Sie kaufen eine Anfrage, die mehrere bekommen, und stehen anschließend neben Anbietern mit ganz anderer Kostenstruktur.
Bei uns entsteht die Anfrage auf einer Seite für genau eine Leistung in genau einer Region. Fester Betrag pro Anfrage, kein Anteil vom Auftragswert, keine Klickabrechnung. Wie viele Betriebe eine Anfrage bekommen, sagen wir vorher.
Ehrlich dazu: Auch bei uns zahlen Sie für die Anfrage, nicht für den Abschluss.
Was das für Sie heißt
Portale und Anzeigen stellen Sie in einen Vergleich gegen bundesweite Anbieter. Eine eigene Seite ist der einzige Ort, an dem Sie beraten dürfen, bevor verglichen wird, kostet aber im ersten Jahr leicht einen fünfstelligen Betrag und braucht Monate.
Wir gehen in Vorleistung. Kommt nichts an, zahlen Sie nichts.
Zum Timing: Fenstertausch wird im Winter geplant und im Frühjahr beauftragt. Wer in dieser Planungsphase sichtbar sein will, muss ein halbes Jahr vorher angefangen haben.