Ratgeber Fliesenleger

Aufträge als Fliesenleger gewinnen

Fliesenleger stehen selten am Anfang einer Entscheidung. Wenn der Kunde sein Bad saniert, hat er meist schon mit dem Installateur gesprochen, manchmal mit einem Badstudio. Wer nur auf eigene Anfragen wartet, bekommt die Reste. Wer versteht, wo die Entscheidung wirklich fällt, kommt früher ins Spiel.

Die Wege im Überblick

  • SHK-Betriebe und Badstudios. Die wichtigste Quelle im Badgeschäft
  • Bauträger und Rohbauunternehmen. Menge, harte Preise
  • Privatkunden über Google. Direkt, ohne Zwischenhändler, bessere Marge
  • Google Ads. Kleine Suchmengen, dafür günstiger als in anderen Gewerken
  • Portale. Quadratmeterpreise im offenen Vergleich
  • Empfehlung. Sehr stark, weil Bäder gezeigt werden

Der Installateur entscheidet mit

Bei einer Badsanierung ruft der Kunde meist zuerst den Sanitärbetrieb an. Wer dort als fester Fliesenleger hinterlegt ist, bekommt Aufträge, ohne je selbst akquiriert zu haben. Umgekehrt gilt dasselbe: Ein Fliesenleger, der einen zuverlässigen Installateur empfehlen kann, gewinnt Aufträge, bei denen der Kunde bei ihm angefangen hat.

Diese Partnerschaften kosten kein Geld, sondern Zeit und Zuverlässigkeit. Sie sind aber begrenzt: Mehr als eine Handvoll solcher Partner trägt kein Betrieb.

Der Weg am Zwischenhändler vorbei

Wer direkt gefunden wird, verhandelt direkt und behält die Marge. Dafür muss der Kunde Sie finden, bevor er beim Installateur oder im Badstudio anruft. Das geht praktisch nur über die Suche, und dort wird nach dem Vorhaben gesucht: Badsanierung, Fliesen verlegen, Naturstein, barrierefreie Dusche.

Die eigene Website: sichtbar wird nur, wer zeigt

Fliesenarbeit ist ein Sichtgewerk. Eine Seite ohne Fotos eigener Arbeiten überzeugt niemanden, und Bilder von Herstellerseiten erkennt der Kunde. Sie brauchen also laufend eigene Aufnahmen, und die entstehen nur, wenn jemand auf der Baustelle daran denkt.

Zu den Kosten: Eine Agenturseite liegt üblicherweise bei 2.000 bis 8.000 Euro, Domain, Hosting und Wartung bei üblicherweise 30 bis 90 Euro im Monat. Für laufende Sichtbarkeit verlangen Agenturen üblicherweise 500 bis 2.000 Euro monatlich. Wer selbst pflegt, rechnet dauerhaft mit zwei bis vier Stunden im Monat.

Der Vorlauf ist der schwierigste Teil: Bis eine neue Seite bei Google trägt, vergehen üblicherweise sechs bis zwölf Monate. So lange zahlen Sie, ohne dass eine Anfrage kommt.

Wir machen genau das andersherum. Wir bauen und betreiben die Seite für Ihr Gewerk in Ihrer Region, tragen den ganzen Aufbau, und Sie zahlen erst, wenn eine Anfrage bei Ihnen ankommt.

Bezahlte Kanäle: Google Ads

Die Suchmengen im Fliesenhandwerk sind kleiner als in anderen Gewerken, dafür sind die Klickpreise moderater. Üblich sind ein bis drei Euro pro Klick.

Die Rechnung bleibt unangenehm: Wenn jeder zwanzigste Klick zu einer Anfrage führt, kostet die Anfrage 20 bis 60 Euro. Bei einem Bad in Ordnung, bei einer Terrasse mit vierzig Quadratmetern schon grenzwertig, und Sie wissen vorher nicht, welche Art Anfrage kommt.

Dazu kommt: Anzeigen laufen nur, solange Sie zahlen. Am Tag nach dem Abschalten sind Sie wieder unsichtbar, und das eingesetzte Geld hat nichts Bleibendes geschaffen.

Bei uns zahlen Sie nicht für Klicks, sondern für die Anfrage.

Portale und Vermittler

Fliesenarbeiten wirken auf Portalen leicht vergleichbar, weil sich alles auf einen Quadratmeterpreis herunterrechnen lässt. Was das mit Untergrundvorbereitung, Verlegemuster und Format zu tun hat, interessiert im Vergleich niemanden. Sie kaufen eine Anfrage, die mehrere bekommen, und der Günstigste gewinnt.

Bei uns entsteht die Anfrage nicht auf einem Marktplatz, sondern auf einer Seite für genau ein Gewerk in genau einer Region. Fester Betrag pro Anfrage, kein Anteil vom Auftragswert, keine Klickabrechnung. Wie viele Betriebe eine Anfrage bekommen, sagen wir vorher.

Ehrlich dazu: Auch bei uns zahlen Sie für die Anfrage, nicht für den Abschluss.

Was das für Sie heißt

Partnerschaften kosten nichts und wachsen langsam. Eigene Sichtbarkeit kostet im ersten Jahr leicht einen fünfstelligen Betrag, bevor etwas zurückkommt. Anzeigen kosten jeden Monat neu.

Wir gehen in Vorleistung. Kommt nichts an, zahlen Sie nichts.

Zum Timing: Badsanierungen werden oft im Winter geplant und im Frühjahr vergeben. Wer erst im Frühjahr sichtbar wird, ist eine Saison zu spät. Gibt es die Seite für Ihre Region schon, geht es in wenigen Tagen los, sonst reden wir über Wochen bis Monate.

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