Ratgeber Maler und Lackierer

Aufträge als Maler und Lackierer gewinnen

Malerbetriebe kämpfen an zwei Fronten: gegen die Jahreszeit und gegen den Preis. Von November bis März wird innen gearbeitet, wenn überhaupt, und bei fast jedem Angebot steht ein günstigerer Wettbewerber daneben. Wer aus diesem Muster heraus will, braucht eine Quelle, die im Winter genauso läuft wie im Juni.

Die Wege im Überblick

  • Hausverwaltungen und Wohnungsgesellschaften. Regelmäßig, planbar, preisgedrückt
  • Bauträger und Generalunternehmer. Volumen, harte Kalkulation
  • Privatkunden über Google. Bessere Margen, mehr Beratung
  • Google Ads. Wirkt sofort, im Winter besonders teuer
  • Portale. Der schärfste Preiswettbewerb der Branche
  • Empfehlung. Stark, aber nicht steuerbar

Hausverwaltungen: planbar, aber knapp kalkuliert

Treppenhäuser, Wohnungsauffrischungen nach Mieterwechsel, Fassadenanstriche im Turnus. Eine Verwaltung mit vielen Objekten kann eine Kolonne allein auslasten.

Der Preis dafür ist bekannt: Sie arbeiten zu Konditionen, die kaum Luft lassen, und Sie sind ersetzbar, sobald jemand günstiger anbietet. Als Grundlast gut, als einzige Quelle gefährlich.

Privatkunden bringen die besseren Margen

Der Privatkunde, der sein Wohnzimmer streichen lässt oder die Fassade saniert, vergleicht weniger scharf als eine Verwaltung und entscheidet oft nach Sympathie und Verfügbarkeit. Genau diese Kunden finden Sie fast nur über die Suche, denn Empfehlung liefert zu wenig Menge.

Die eigene Website: der Posten, der am meisten Zeit frisst

Im Malerhandwerk verkauft das Auge. Ohne Vorher-Nachher-Bilder eigener Baustellen wirkt eine Seite austauschbar. Das heißt: Sie brauchen nicht nur eine Website, sondern jemanden, der sie regelmäßig mit neuen Referenzen füllt.

Die Kosten: Eine Agenturseite liegt üblicherweise bei 2.000 bis 8.000 Euro einmalig, Domain, Hosting und Wartung bei üblicherweise 30 bis 90 Euro im Monat. Für laufende Sichtbarkeit nehmen Agenturen üblicherweise 500 bis 2.000 Euro im Monat.

Der eigentliche Posten ist aber die Zeit. Fotos machen, aussortieren, hochladen, Texte schreiben, Bewertungen beantworten: rechnen Sie dauerhaft mit zwei bis vier Stunden im Monat. Im Sommer, wenn die Aufträge laufen, macht das niemand. Im Winter, wenn Zeit wäre, bringt es erst in sechs bis zwölf Monaten etwas.

Diesen Widerspruch lösen wir auf, indem wir den Teil übernehmen. Wir bauen und betreiben die Seite für Ihr Gewerk in Ihrer Region und tragen Aufbau, Technik und die laufende Arbeit. Sie zahlen erst, wenn eine Anfrage ankommt.

Bezahlte Kanäle: Google Ads

Anzeigen sind im Malerhandwerk verlockend, weil sie die Winterlücke sofort füllen könnten. Sie zahlen pro Klick, üblich sind ein bis drei Euro. Klingt wenig, ist es aber nicht: Bei einer Anfragequote von fünf Prozent kostet eine Anfrage 20 bis 60 Euro, und Malerarbeiten haben selten die Auftragsgröße, die das leicht trägt.

Dazu kommt, dass genau im Winter mehr Betriebe bieten und die Preise steigen. Sie zahlen also am meisten, wenn Sie am dringendsten Aufträge brauchen.

Und es endet sofort. Wer das Budget abschaltet, ist am nächsten Tag unsichtbar.

Bei uns zahlen Sie nicht für Klicks, sondern für die Anfrage, die ankommt.

Portale und Vermittler

Kaum ein Gewerk ist auf Portalen so umkämpft wie Malerarbeiten, weil die Leistung leicht vergleichbar wirkt. Quadratmeter mal Preis, fertig, so denkt der Kunde. Sie laden Guthaben auf, kaufen eine Anfrage, die vier andere auch bekommen, und der Günstigste macht das Rennen.

Wir arbeiten von der anderen Seite her. Die Anfrage entsteht auf einer Seite für genau ein Gewerk in genau einer Region, nicht auf einem Marktplatz. Fester Betrag pro Anfrage, kein Anteil vom Auftragswert, keine Klickabrechnung. Wie viele Betriebe eine Anfrage bekommen, sagen wir vorher.

Ehrlich dazu: Auch bei uns zahlen Sie für die Anfrage, nicht für den Abschluss, und eine bestimmte Zahl Anfragen im Monat sagen wir nicht zu.

Was das für Sie heißt

Verwaltungen halten Sie über Wasser, aber drücken die Marge. Anzeigen kosten gerade dann am meisten, wenn Sie sie brauchen. Eine eigene Seite mit Sichtbarkeit kostet Geld und Zeit, die im Sommer niemand hat.

Wir gehen in Vorleistung. Kommt nichts an, zahlen Sie nichts.

Zum Timing, und das ist im Malerhandwerk besonders wichtig: Wer im November anfängt, ist frühestens im Sommer sichtbar. Wer im Sommer anfängt, geht mit Sichtbarkeit in den nächsten Winter. Der Aufbau dauert so oder so.

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