Ratgeber Pflege und Betreuung

Anfragen als Pflegedienst gewinnen

In der Pflege sucht selten der Betroffene selbst. Es sind die Angehörigen, oft unter Zeitdruck nach einem Klinikaufenthalt, und sie entscheiden in wenigen Tagen. Wer in diesem Moment gefunden wird, bekommt die Anfrage. Wer erst danach sichtbar wird, ist zu spät, denn ein Pflegedienst wird selten wieder gewechselt.

Die Wege im Überblick

  • Kliniksozialdienste und Entlassmanagement. Der wichtigste Zugang überhaupt
  • Hausärzte und Sanitätshäuser. Empfehlungen im Alltag
  • Angehörige über Google. Suche unter Zeitdruck, oft abends
  • Vermittlungsportale. Sofort Anfragen, Provision oder Anfragepreis
  • Google Ads. Hohe Klickpreise, große Anbieter im Wettbewerb
  • Pflegestützpunkte und Beratungsstellen. Neutrale Weitergabe

Der Kliniksozialdienst entscheidet mit

Wenn jemand nach einem Sturz oder Schlaganfall entlassen wird, organisiert der Sozialdienst die Weiterversorgung. Wer dort bekannt und zuverlässig erreichbar ist, bekommt Anfragen, ohne je geworben zu haben.

Der Aufbau läuft über persönliche Kontakte und Verlässlichkeit bei kurzfristigen Zusagen. Das kostet kein Geld, aber Jahre, und es hängt an einzelnen Personen.

Angehörige suchen abends und unter Druck

Die zweite große Quelle sind Angehörige, die selbst recherchieren. Sie suchen nach Pflegedienst plus Ort, nach Verhinderungspflege, nach Betreuung bei Demenz, und sie tun das oft abends, wenn niemand mehr ans Telefon geht.

Was hier zählt: gefunden werden, verständlich erklären, und eine Möglichkeit bieten, außerhalb der Bürozeiten eine Anfrage zu hinterlassen.

Die eigene Website: Klarheit vor Werbesprache

In kaum einem Bereich ist die Zielgruppe so überfordert. Pflegegrade, Verhinderungspflege, Entlastungsbetrag, Kombinationsleistung: Wer das verständlich erklärt, gewinnt Vertrauen, bevor das erste Gespräch stattfindet.

Die Kosten: Eine Agenturseite üblicherweise 2.000 bis 8.000 Euro einmalig, Domain, Hosting und Wartung üblicherweise 30 bis 90 Euro im Monat, laufende Sichtbarkeit bei einer Agentur üblicherweise 500 bis 2.000 Euro monatlich. In Eigenpflege dauerhaft zwei bis vier Stunden im Monat, und diese Stunden fehlen in einer Branche, in der ohnehin niemand Zeit hat.

Dazu der Vorlauf von üblicherweise sechs bis zwölf Monaten. In dieser Zeit zahlen Sie und bekommen nichts zurück.

Wir übernehmen genau das. Wir bauen und betreiben die Seite für Ihre Leistung in Ihrer Region, tragen Aufbau, Technik und laufende Arbeit, und Sie zahlen erst, wenn eine Anfrage bei Ihnen ankommt.

Bezahlte Kanäle: Google Ads

In der Pflege bieten große Anbieter und Vermittlungsportale mit, entsprechend teuer ist es. Üblich sind zwei bis acht Euro pro Klick.

Bei fünf Euro und vier Prozent Anfragequote kostet eine Anfrage rund hundertfünfundzwanzig Euro. Für einen langfristigen Pflegevertrag ist das gut angelegt, für eine einmalige Verhinderungspflege zu viel.

Ein zweiter Punkt, der oft übersehen wird: In diesem Bereich ist nicht der Kunde der Engpass, sondern das Personal. Wer Anfragen kauft, die er nicht bedienen kann, zahlt für Absagen. Deshalb ist ein Modell mit festen Monatskosten hier besonders riskant.

Bei uns entstehen Kosten nur bei einer Anfrage, und Sie können jederzeit sagen, wenn Ihre Kapazität voll ist.

Vermittlungsportale

Portale liefern schnell Anfragen und nehmen dafür eine Provision oder einen Anfragepreis. Dieselbe Anfrage geht meist an mehrere Dienste, und die Angehörigen rufen der Reihe nach durch.

Bei uns entsteht die Anfrage auf einer Seite für genau eine Leistung in genau einer Region. Fester Betrag pro Anfrage, kein Anteil am Umsatz, keine Klickabrechnung. Wie viele Betriebe eine Anfrage bekommen, sagen wir vorher.

Ehrlich dazu: Auch bei uns zahlen Sie für die Anfrage, nicht für den Abschluss.

Was das für Sie heißt

Sozialdienste und Ärzte sind der beste Kanal und wachsen am langsamsten. Anzeigen und Portale kosten dauerhaft und passen schlecht zu einer Branche, in der die Kapazität der Engpass ist. Eine eigene Seite ist der Kanal, der Ihnen gehört und der sich Ihrer Auslastung anpassen lässt.

Wir gehen in Vorleistung. Kommt nichts an, zahlen Sie nichts.

Zum Timing: Die Entscheidung der Angehörigen fällt in wenigen Tagen und gilt dann jahrelang. Sichtbar sein muss man vorher, nicht danach.

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