Ratgeber Photovoltaik und Energietechnik

Aufträge als Solarteur gewinnen

Photovoltaik ist der Bereich mit der stärksten Nachfrageschwankung im Handwerk. Nach jeder Änderung bei Förderung oder Strompreis dreht der Markt, und mit ihm die Zahl der Anfragen. Wer nur auf Vergleichsportale setzt, ist dieser Schwankung voll ausgeliefert und verhandelt zusätzlich gegen bundesweite Anbieter.

Die Wege im Überblick

  • Vergleichsportale. Sofort Menge, harter Preisvergleich gegen Großanbieter
  • Eigene Website und Google. Regionale Anfragen ohne Vergleichsliste
  • Google Ads. Sofort wirksam, hohe Klickpreise
  • Elektrobetriebe und Dachdecker. Gegenseitige Weitergabe
  • Energieberater und Architekten. Zugang zu größeren Vorhaben
  • Bestandskunden. Speicher, Wallbox, Erweiterung

Warum der Preisvergleich hier besonders weh tut

Photovoltaikanlagen wirken auf dem Papier vergleichbar: Kilowattpeak, Modultyp, Speichergröße, Preis. Genau darauf sind Vergleichsportale gebaut. Sie konkurrieren dort nicht nur mit dem Nachbarbetrieb, sondern mit bundesweiten Anbietern, die anders einkaufen und anders kalkulieren.

Der regionale Vorteil, nämlich schnelle Termine, kurze Wege bei Störungen und ein Ansprechpartner, taucht in einer Vergleichstabelle nicht auf.

Wir arbeiten von der anderen Seite her. Die Anfrage entsteht nicht auf einem Marktplatz, sondern auf einer Seite für genau eine Leistung in genau einer Region. Fester Betrag pro Anfrage, kein Anteil vom Auftragswert, keine Klickabrechnung. Wie viele Betriebe eine Anfrage bekommen, sagen wir vorher.

Ehrlich dazu: Auch bei uns zahlen Sie für die Anfrage, nicht für den Abschluss.

Beratung ist der eigentliche Aufwand

Kaum ein Gewerk hat so viel unbezahlte Vorarbeit. Verschattungsanalyse, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Förderfragen, Netzanmeldung: Bis ein Angebot steht, sind mehrere Stunden weg, und der Kunde holt oft drei davon ein.

Das macht die Qualität der Anfrage wichtiger als ihre Menge. Zehn Anfragen von Leuten, die schon entschieden haben, sind mehr wert als fünfzig, die noch sammeln.

Die eigene Website: die kostet hier am meisten Pflege

Eine Photovoltaikseite veraltet schneller als jede andere im Handwerk. Förderbedingungen, Einspeisevergütung, steuerliche Behandlung: Was heute stimmt, ist in einem halben Jahr überholt, und ein Kunde, der eine veraltete Angabe findet, hält Sie für unzuverlässig.

Die Kosten: Eine Agenturseite üblicherweise 2.000 bis 8.000 Euro einmalig, Domain, Hosting und Wartung üblicherweise 30 bis 90 Euro im Monat, laufende Sichtbarkeit bei einer Agentur üblicherweise 500 bis 2.000 Euro monatlich.

Der Pflegeaufwand liegt hier über dem üblichen Rahmen von zwei bis vier Stunden im Monat, weil Inhalte inhaltlich nachgeführt werden müssen und nicht nur ergänzt. Dazu der Vorlauf von üblicherweise sechs bis zwölf Monaten, bis eine neue Seite trägt.

Diesen Aufbau tragen wir. Wir bauen und betreiben die Seite für Ihre Leistung in Ihrer Region und übernehmen Technik und laufende Arbeit. Sie zahlen erst, wenn eine Anfrage bei Ihnen ankommt.

Bezahlte Kanäle: Google Ads

Im Photovoltaikbereich sind die Klickpreise hoch, weil bundesweite Anbieter und Vergleichsportale mitbieten. Üblich sind drei bis zehn Euro pro Klick.

Bei fünf Euro und drei Prozent Anfragequote kostet eine Anfrage rund 170 Euro. Wenn Sie davon jede vierte gewinnen, liegen die Akquisekosten je Auftrag bei mehreren hundert Euro, bevor ein Modul auf dem Dach ist.

Und die Kosten fallen weiter an, wenn der Markt gerade dreht und niemand kauft. Anzeigen sind ein Fixkostenblock in einem Geschäft mit schwankender Nachfrage. Genau die falsche Kombination.

Bei uns zahlen Sie pro Anfrage. Kommt der Markt zum Stehen, kommen keine Anfragen, und dann zahlen Sie auch nichts.

Was das für Sie heißt

Portale liefern Menge in einem Vergleich, den Sie regional schwer gewinnen. Anzeigen liefern Menge gegen einen Fixkostenblock. Eine eigene Seite mit Sichtbarkeit ist der einzige Kanal, der Ihnen gehört, kostet aber im ersten Jahr leicht einen fünfstelligen Betrag und braucht Monate.

Wir gehen in Vorleistung. Kommt nichts an, zahlen Sie nichts.

Zum Timing: Der Markt dreht in Wellen. Sichtbarkeit, die in der nächsten Welle tragen soll, muss vorher stehen. Wer erst anfängt, wenn die Nachfrage anzieht, kommt an, wenn sie schon wieder abflaut.

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