Ratgeber Schreinerei und Tischlerei

Aufträge als Schreinerei gewinnen

Eine Schreinerei konkurriert nicht mit der Schreinerei im Nachbarort, sondern mit dem Möbelhaus. Wer einen Einbauschrank sucht, vergleicht Maßanfertigung mit Katalogware, und der Preisunterschied ist erklärungsbedürftig. Deshalb gewinnt hier nicht, wer am billigsten ist, sondern wer den Unterschied sichtbar macht.

Die Wege im Überblick

  • Architekten und Innenarchitekten. Zugang zu hochwertigen Vorhaben
  • Ladenbau und Gewerbe. Größere Aufträge, wiederkehrende Kunden
  • Privatkunden über Google. Einbaumöbel, Küchen, Treppen, Innentüren
  • Google Ads. Wenig Volumen, hohe Auftragswerte
  • Portale. Meist Montagearbeiten statt Fertigung
  • Empfehlung. Sehr stark, weil Möbel gezeigt werden

Der Wettbewerb ist die Katalogware

Ihr eigentlicher Gegner ist nicht der Kollege, sondern das Regal von der Stange. Der Kunde sieht einen Preis und muss verstehen, warum Ihre Lösung mehr kostet: Passform, Material, Nutzungsdauer, keine Kompromisse an der Dachschräge.

Diese Erklärung braucht Platz. In einer Vergleichsliste haben Sie ihn nicht, auf einer eigenen Seite schon.

Architekten und Ladenbau

Wer bei Planern und Innenarchitekten als zuverlässiger Ausführender geführt wird, bekommt Aufträge, die nie öffentlich werden. Ladenbau und Praxiseinrichtung bringen zudem Wiederholung, weil Ketten und Praxen mehrfach umbauen.

Beide Kanäle wachsen über Referenzen und Jahre, nicht über Werbung.

Die eigene Website: Ihr Schaufenster ist digital

Kein Gewerk profitiert so stark von guten Bildern wie das Ihre, und in keinem ist der Aufwand dafür so groß. Ein fertiges Möbel steht beim Kunden zu Hause, oft in schwierigem Licht, und ein schlechtes Foto schadet mehr, als es nützt.

Die Kosten: Eine Agenturseite üblicherweise 2.000 bis 8.000 Euro einmalig, Domain, Hosting und Wartung üblicherweise 30 bis 90 Euro monatlich. Für laufende Sichtbarkeit rufen Agenturen üblicherweise 500 bis 2.000 Euro im Monat auf. Wer selbst pflegt, rechnet dauerhaft mit zwei bis vier Stunden im Monat, und für brauchbare Fotos kommt Zeit beim Kunden dazu.

Der Vorlauf beträgt üblicherweise sechs bis zwölf Monate, bis eine neue Seite bei Google trägt. Für einen Handwerksbetrieb mit voller Werkstatt sind das Monate, in denen jemand konsequent dranbleiben muss, ohne dass etwas zurückkommt.

Wir übernehmen genau diesen Teil. Wir bauen und betreiben die Seite für Ihr Gewerk in Ihrer Region, tragen Aufbau, Technik und laufende Arbeit, und Sie zahlen erst, wenn eine Anfrage bei Ihnen ankommt.

Bezahlte Kanäle: Google Ads

Für Maßanfertigung wird weniger gesucht als für Standardleistungen, dafür sind die Auftragswerte hoch. Üblich sind ein bis vier Euro pro Klick für Begriffe wie „Einbauschrank nach Maß” plus Ort.

Bei drei Euro und vier Prozent Anfragequote kostet eine Anfrage rund fünfundsiebzig Euro. Für eine Küche ist das nichts, für zwei Innentüren zu viel. Und Sie steuern nicht, welche Art Anfrage kommt.

Der zweite Punkt: Bei kleinem Suchvolumen lernt eine Kampagne langsam und bleibt lange teuer. Und sobald Sie abschalten, ist die Sichtbarkeit weg.

Bei uns zahlen Sie für die Anfrage, nicht für Aufmerksamkeit.

Portale und Vermittler

Auf Handwerkerportalen landen selten Fertigungsaufträge, sondern überwiegend Montagen. Sie kaufen eine Anfrage, die mehrere Betriebe bekommen, und der Kunde entscheidet über den Preis, also über genau die Achse, auf der Sie gegen Katalogware verlieren.

Bei uns entsteht die Anfrage auf einer Seite für genau ein Gewerk in genau einer Region. Fester Betrag pro Anfrage, kein Anteil vom Auftragswert, keine Klickabrechnung. Wie viele Betriebe eine Anfrage bekommen, sagen wir vorher.

Ehrlich dazu: Auch bei uns zahlen Sie für die Anfrage, nicht für den Abschluss.

Was das für Sie heißt

Architekten und Empfehlung bringen die besten Aufträge und wachsen am langsamsten. Anzeigen kosten monatlich und liefern Streuung. Eine eigene Seite ist der einzige Ort, an dem Sie den Unterschied zur Katalogware erklären können, kostet aber im ersten Jahr leicht einen fünfstelligen Betrag.

Wir gehen in Vorleistung. Kommt nichts an, zahlen Sie nichts.

Zum Timing: Innenausbau wird oft im Herbst und Winter geplant. Sichtbarkeit, die dann tragen soll, entsteht im Sommer davor.

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